Leserin Anja N. auf amazon


Obwohl ich Reiseberichte nicht sonderlich mag, habe ich mich doch entschieden, dass Buch zu kaufen, da ich dem Autor bereits auf seinem Blog "Auf dem Landweg nach New York" gefolgt bin und andere Kurzgeschichten von ihm kannte. Kaum war das Buch angekommen, war es auch schon fast durchgelesen ;-)
Mir gefällt besonders die sehr direkte Sprache und Ausdrucksweise. Handlung und Charaktere sind sehr anschaulich, teils ironisch bis sarkastisch beschrieben.
Das Buch ist humorvoll und regt doch an vielen Stellen zum Nachdenken an.
Interessant sind auch die vielen Hintergrundinformationen, über ein Land und dessen Geschichte, über das ich mir bisher wenig Gedanken gemacht habe.
Trotz einiger Rechtschreibfehler, die durch die Korrektur gerutscht sind: 5 Sterne! Unbedingt lesen!


Leserin Christiane Dose in der Hörer-Community von MDR FIGARO

 

Es ist jetzt schon einige Wochen her, als mir der Postbote das Buchpaket überreichte.

Wie versprochen fand ich in dem Buch eine kleine Widmung - die Handschrift … eine Sauklaue … psst!

Ich mag Zitate, und ich bin immer gespannt, wenn ich ein Buch aufschlage, welches Zitat der Autor ausgewählt hat.

" Geben sie mir den blauen Himmel,

eine Hand voll Ähren , weiche Frauenarme

und die Freiheit, hinzugehen, wo ich will.

Das ist Ruhe der Seele"

Bert Brecht

Es ist schönes Zitat, ich kannte es nicht.

 

Ich habe das Buch fast am Stück durchgelesen und das bedeutet - es hat mir gefallen, ich habe es gern gelesen.

Jetzt weiß ich nicht, wie sich so ein typisches Reisetagebuch liest, da fehlt mir die Erfahrung, aber ich habe das Gefühl, es ist kein " typisches Reisetagebuch ".

M. Kruppe erzählt in seinem Buch von seiner Reise nach Georgien, von seinen Eindrücken, die er in einem Winterquartier, bei Künstlern aus Saale, in der Nähe von Tiflis erlebt hat.
Wer bisher seinen Blog " Auf dem Landweg nach New York " verfolgt hat, wird wissen, dass der Autor die Uraltruppe von Anfang an, schriftstellerisch begleitet.

Es ist ein phasenweise humorvolles, ironisches und doch nachdenkliches Buch und es ist bildreich geschrieben.

Die Sprache wird nicht jedem schmecken - mir schmeckt sie!

Wer erinnert sich nicht, als er das erste Mal ein Flugzeug bestiegen hat, welche Gedanken da einem durch den Kopf geschossen sind - ich musste grinsen, als ich die ersten Seiten las.

Es ist eine andere Welt, die der Autor so wunderbar beschreibt - die atemberaubenden und manchmal unberührten Landschaften, die Stadt Tiflis und die Menschen, die unter bescheidenen Verhältnissen leben, und doch so voller Leben sind.

Keine satte Gesellschaft - dort würde ich gerne mal hin, dachte ich beim Lesen.

Das Buch verspricht aber noch viel mehr, es sind die langen abendlichen Gespräche mit den befreundeten Künstlern - die hochinteressant und nie langweilig sind. Aber es geht auch um die Gemeinschaft, wie sie auf so engen Raum zusammenleben und es geht um Rücksicht, Verantwortung und Vertrauen.


Ich kann das Buch mit einem guten Gewissen empfehlen.